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Funktion / Nachweise / Referenzen

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BioVersal Info
Wirkmechanismus


(Abbildung1)

Wirkungsablauf in zwei Phasen

Phase 1 (Entölung)

  • Abreinigung bzw. Extraktion des Öls
  • Kontakt mit BioVersal-Partikeln führt zur Zerkleinerung der Öltropfen
  • Stabiler Einschluss der entstehenden Mikropartikel in schwimmfähigen Kapseln (Micellen).

Phase 2 (biologischer Abbau)

  • Pflanzlicher BioAktivator regt natürliche Mikroorganismen zur Verwertung an
  • Schneller biologischer Abbau von BioVersal und Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) zu H2O und CO2



BioVersal bewirkt u.a. eine starke Senkung der Oberflächenspannung. Damit wird die Kompaktheit der "mineralölbürtigen Verunreinigungen" aufgehoben und die vorher zusammenhängende Masse physikalisch in nicht rekombinierbare Mikropartikel zerlegt.

Gleichzeitig werden die Mikropartikel von den Molekülen der oberflächenaktiven Stoffe in der Weise eingekapselt, daß der lipophile Molekülteil zum "öligen Mikroteilchen" hin ausgerichtet ist und so die innere Schicht der Kapsel bildet, während der hydrophile Molekülteil in die wässrige Umgebung weist und die äußere Kapselschicht bildet. (Abbildung 1)

Die entstandenen Micellen vom Dispersionstyp "O/W" (Öl in Wasser) sind in der wässrigen Umgebung frei verteilt und schwimmen auf Grund des gegenüber Wasser leichteren spezifischen Gewichtes des Öls zur Oberfläche.

Diese Flotationsfähigkeit der BioVersal-Micellen (Abbildung 2) stellt eine wichtige Unterscheidung gegenüber herkömmlichen Emulsionen dar und schafft wichtige Voraussetzungen für betriebstechnische Anwendungen, aber auch zur Ölschaden-Bekämpfung :

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Diese Flotationsfähigkeit der BioVersal-Micellen (Abbildung 2) stellt eine wichtige Unterscheidung gegenüber herkömmlichen Emulsionen dar und schafft wichtige Voraussetzungen für betriebstechnische Anwendungen, aber auch für Ölschaden-Bekämpfungen :
  • Bei betrieblichen Anwendungen bleibt die normgerechte Wirkung von Ölabscheidern erhalten.
  • Bei Ölschaden-Einsätzen in betrieblichen Wasser-/Abwasser-Systemen kann der biologische Abbau von MKW direkt im Bereich der Wasseroberfläche erfolgen.
 
(Abbildung 2)
 

Schematische
Darstellung
aufschwimmender
BioVersal-Öl-Partikel
im wässrigen
Medium

Mit der Entstehung dieser stabilen Micellen wird eine Rückbildung der gekapselten MKW zu einer kompakten Masse ausgeschlossen und eine Anhaftung an feste Oberflächen droht nicht mehr. Auf diesem Wege wird dieses öltypische Gefährdungspotential beseitigt. Durch die physikalische Zerteilung der dispergierten Mikroteilchen und deren Verteilung in der Wasserphase wird die Gesamtoberfläche der mineralölbürtigen Verunreinigungen vielfach vergrößert. Zwischen den verteilten und frei an der Oberfläche schwimmenden Micellen ist der natürliche Sauerstoffaustausch an der Grenzfläche von Wasseroberfläche und Luft wieder hergestellt, die Wasser-Oberfläche kann wieder "atmen".

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Diese erste Phase des Wirkungsmechanismus - die Entstehung der eingekapselten Mikroteilchen und deren Flotation, die durch die vergrößerte Oberfläche geschaffene große Angriffsfläche und der freie Zutritt von Luftsauerstoff - ist die Voraussetzung für die beginnende zweite Phase des Wirkungsmechanismus : den biologischen Abbau.

BioVersal enthält neben oberflächenaktiven Stoffen einen sogenannten BioAktivator, einen pflanzlichen Extrakt, der die natürlichen, überall in der Natur vorhandenen Mikro-organismen anregt und befähigt, die BioVersal-Micellen mit den eingeschlossenen BioVersal-Öl-Partikel zu verwerten, also biologisch abzubauen. Dabei werden sowohl das BioVersal selbst als auch die MKW biologisch abgebaut. Als Abbauprodukte entstehen dabei Wasser und Kohlendioxid (H2O und CO2).

Überall in der freien Natur kommen Mikroorganismen vor, die - wenn auch nur sehr langsam - durch ihren Stoffwechsel in der Lage sind, sowohl Kohlenwasserstoffe - also mineralölbürtige Verbindungen - als auch oberflächenaktive Stoffe des BioVersal selbst - für sich zu verwerten und dabei abzubauen.

Die Stimulation der Mikroorganismen durch den BioAktivator ist so stark, daß sich deren Population sprungartig entwickelt und binnen kürzester Zeit einen sehr großen Teil der Kontamination abbauen kann. (Wichtig : Das Produkt BioVersal selbst enthält keinerlei Mikroorganismen, auch werden keinerlei mikrobielle Stämme eingesetzt !)

Sobald für den weiteren Abbau keine Kohlenwasserstoffe mehr vorhanden sind - d.h., wenn die gekapselten "mineralölbürtigen Verunreinigungen" samt der Kapsel mit dem eingesetzten BioVersal abgebaut und verbraucht sind, sterben die Mikroorganismen ab.Die entstehende Biomasse hat keine ökologische Relevanz.

Die durch das Umweltpräparat BioVersal geschaffenen Bedingungen beschleunigen den biologischen Abbauprozess derart stark, daß binnen kürzester Zeit eine Umweltentlastung stattfindet, welche in der Natur ohnehin ablaufen würde - nur um ein Vielfaches langsamer.

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Der voran beschriebene biologische Abbau wirkt nicht nur unter Laborbedingungen, sondern - um etwa eine Zehnerpotenz schneller - auch in biologischen Kläranlagen. Statt einer bei herkömmlichen Entölungsmitteln entstehenden Belastung erfolgt dabei eine deutliche Verbesserung des Wirkungsgrades von biologischen Kläranlagen. Auch der biologische Abbau unter Umweltbedingungen zeigt eine bisher nicht gekannte Schnelligkeit.

Als besonders wirkungsvoll haben sich Festbett-Bioreaktoren erwiesen, die sowohl stationär als auch mobil eingesetzt werden können. Diese kostengünstigen Abwasserbehandlungsanlagen dienen in erster Linie dazu, die bei technischen oder industriellen Entölungen entstehenden ölhaltigen Prozessabwässer biologisch zu behandeln, um sie je nach Bedarf und Rahmenbedingungen entweder nochmals in den Wasserkreislauf zurück zu führen, oder als - im Sinne örtlicher Einleitbestimmungen - sauberes Wasser zu entlassen.

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