Diese Flotationsfähigkeit der BioVersal-Micellen
(Abbildung 2) stellt eine wichtige Unterscheidung gegenüber herkömmlichen
Emulsionen dar und schafft wichtige Voraussetzungen für betriebstechnische
Anwendungen, aber auch für Ölschaden-Bekämpfungen :
- Bei betrieblichen
Anwendungen bleibt die normgerechte Wirkung von Ölabscheidern erhalten.
- Bei Ölschaden-Einsätzen
in betrieblichen Wasser-/Abwasser-Systemen kann der biologische
Abbau von MKW direkt im Bereich der Wasseroberfläche erfolgen.
| |

(Abbildung 2) |
|
Schematische
Darstellung
aufschwimmender
BioVersal-Öl-Partikel
im wässrigen
Medium
|
Mit der Entstehung
dieser stabilen Micellen wird eine Rückbildung der gekapselten
MKW zu einer kompakten Masse ausgeschlossen und eine Anhaftung an
feste Oberflächen droht nicht mehr. Auf diesem Wege wird dieses öltypische
Gefährdungspotential beseitigt. Durch die physikalische Zerteilung
der dispergierten Mikroteilchen und deren Verteilung in der Wasserphase
wird die Gesamtoberfläche der mineralölbürtigen Verunreinigungen
vielfach vergrößert. Zwischen den verteilten und frei
an der Oberfläche schwimmenden Micellen ist der natürliche
Sauerstoffaustausch an der Grenzfläche von Wasseroberfläche
und Luft wieder hergestellt, die Wasser-Oberfläche kann wieder
"atmen".
zum
Seitenanfang
Diese erste
Phase des Wirkungsmechanismus - die Entstehung der eingekapselten
Mikroteilchen und deren Flotation, die durch die vergrößerte
Oberfläche geschaffene große Angriffsfläche und
der freie Zutritt von Luftsauerstoff - ist die Voraussetzung
für
die beginnende zweite Phase des Wirkungsmechanismus
: den biologischen Abbau.
BioVersal
enthält neben oberflächenaktiven Stoffen einen sogenannten
BioAktivator, einen pflanzlichen Extrakt, der die natürlichen,
überall in der Natur vorhandenen Mikro-organismen anregt und
befähigt, die BioVersal-Micellen mit den eingeschlossenen
BioVersal-Öl-Partikel
zu verwerten, also biologisch abzubauen. Dabei werden sowohl das
BioVersal selbst als auch die MKW biologisch abgebaut.
Als Abbauprodukte entstehen dabei Wasser und Kohlendioxid (H2O
und CO2).
Überall
in der freien Natur kommen Mikroorganismen vor, die - wenn auch
nur sehr langsam - durch ihren Stoffwechsel in der Lage sind, sowohl
Kohlenwasserstoffe - also mineralölbürtige Verbindungen
- als auch oberflächenaktive Stoffe des BioVersal selbst
- für sich zu verwerten und dabei abzubauen.
Die Stimulation
der Mikroorganismen durch den BioAktivator ist so stark,
daß sich deren Population sprungartig entwickelt und binnen
kürzester Zeit einen sehr großen Teil der Kontamination
abbauen kann. (Wichtig : Das Produkt BioVersal selbst enthält
keinerlei Mikroorganismen, auch werden keinerlei mikrobielle Stämme
eingesetzt !)
Sobald für
den weiteren Abbau keine Kohlenwasserstoffe mehr vorhanden sind
- d.h., wenn die gekapselten "mineralölbürtigen Verunreinigungen"
samt der Kapsel mit dem eingesetzten BioVersal abgebaut und
verbraucht sind, sterben die Mikroorganismen ab.Die entstehende
Biomasse hat keine ökologische Relevanz.
Die durch das
Umweltpräparat BioVersal geschaffenen Bedingungen beschleunigen
den biologischen Abbauprozess derart stark, daß binnen kürzester
Zeit eine Umweltentlastung stattfindet, welche in der
Natur ohnehin ablaufen würde - nur um ein
Vielfaches langsamer.
zum
Seitenanfang
Der voran beschriebene
biologische Abbau wirkt nicht nur unter Laborbedingungen, sondern
- um etwa eine Zehnerpotenz schneller - auch in biologischen Kläranlagen.
Statt einer bei herkömmlichen Entölungsmitteln entstehenden
Belastung erfolgt dabei eine deutliche Verbesserung des Wirkungsgrades
von biologischen Kläranlagen. Auch der biologische Abbau unter
Umweltbedingungen zeigt eine bisher nicht gekannte Schnelligkeit.
Als besonders
wirkungsvoll haben sich Festbett-Bioreaktoren erwiesen, die sowohl
stationär als auch mobil eingesetzt werden können. Diese
kostengünstigen Abwasserbehandlungsanlagen dienen in erster
Linie dazu, die bei technischen oder industriellen Entölungen
entstehenden ölhaltigen Prozessabwässer biologisch zu
behandeln, um sie je nach Bedarf und Rahmenbedingungen entweder
nochmals in den Wasserkreislauf zurück zu führen, oder
als - im Sinne örtlicher Einleitbestimmungen - sauberes Wasser
zu entlassen.
zum
Seitenanfang
|